Die Grauen Luchse

Senioren und Karate - wie geht das?

Im Internet finden Sie viele "wilde" Videos und In­for­matio­nen über Kara Te, die Kunst der lee­ren Hand. Wich­tig ist aber die Unter­scheidung zwischen Kampf­sport und Kampf­kunst.

Grund­sätz­lich unter­scheiden sich Kampf­sport­ar­ten wie Bo­xen, Fech­ten, Kara­te ... nur durch die Waf­fen und Kampf­stile, d.h. Re­geln. Es gibt z.B. Ge­wichts- und Al­ters­klas­sen je­weils für Män­ner und Frauen um Wettkämpfe "fairer" zu machen.

In den Kampfkünsten trainieren alle (Er­wach­se­nen) zu­sam­men. Na­tür­lich wird kämp­fen geübt, aber es gibt keine Wettkämpfe. Im Mittelpunkt des so­genann­ten tra­di­tio­nel­len Kara­te steht die Kombination aus Werten wie Dis­zip­lin, Re­spekt und Be­schei­den­heit mit viel­seiti­gen kör­per­lich­en Techniken.

In einer Senioren­klasse geht es darum, diese geisti­gen und körper­lichen An­for­derun­gen des Karate in einer al­ters­ge­rech­ten Kampf­kunst um­zu­setzen. So werden Ele­men­te aus ver­schie­de­nen Kampf­kunst­ar­ten ver­bunden um Fä­hig­kei­ten wie Kon­zen­tra­tion, Reak­tion und Kon­trol­le, aber auch Ko­or­di­na­tion, Haltung, Gleich­ge­wicht, und Be­weg­lich­keit zu üben. Man lernt auch Ini­tia­ti­ve zu er­grei­fen oder Ängst­lich­keit zu ver­min­dern.

Benutzen Sie das Kon­takt­formular für mehr In­for­ma­tio­nen. Sie sind auch je­der­zeit bei einer Schnup­per­lekt­ion will­kom­men.

Wir kampfen nicht gegeneinander, wir üben miteinander